MINISTERPRÄSIDENTIN MALU DREYER ZU BESUCH BEI DER PFAFF INDUSTRIESYSTEME UND MASCHINEN GMBH

Pfaff Industriesysteme und Maschinen GmbH

16.04.2020 Am 16.04. besuchte Frau Ministerpräsidentin Malu Dreyer die PFAFF Industriesysteme und Maschinen GmbH in Kaiserslautern. Empfangen von den drei PFAFF-Geschäftsführern Michael Kilian, Guido Jaeger und Yongwu Chen ließ sich Malu Dreyer über die Aktivitäten von PFAFF hinsichtlich Bereitstellung von Produktionslösungen für die Herstellung von Gesichtsmasken informieren.

Das PFAFF-Management zeigte im PFAFF-Showroom einige Lösungen und erläuterte der Ministerpräsidentin, welche Maßnahmen und Anpassungen man auf die weltweite Nachfrage nach Näh- und Schweißlösungen für die Produktion von Masken und Schutzbekleidung bei PFAFF umgesetzt hat. Michael Kilian (Sprecher der PFAFF-Geschäftsleitung) informierte, dass beispielsweise um den hohen Bedarf an Schweißmaschinen gerecht zu werden, eine zweite Schweißmaschinen-Produktionslinie installiert wurde. 

Ebenfalls informierte Michael Kilian, dass PFAFF in den nächsten Wochen zwei vollautomatische Produktionsanlagen für die Maskenfertigung an seinen Standorten in Kaiserslautern und Bensheim installieren und zur Produktion bringen wird. Bei voller Auslastung können auf den beiden Anlagen (eines Schwesterunternehmens im Konzern) bis zu 3 Millionen Masken pro Monat produziert werden. Davon war Malu Dreyer sehr angetan; mit dem PFAFF-Management wurden in Intensivgesprächen weitere Aktivitäten und Vorgehensweisen diskutiert. Grundtenor der Landes-Chefin „Eine totale Abhängigkeit von Maskenlieferungen aus dem Ausland darf es in Zukunft nicht mehr geben. Es müssen regionale Produktionen aufgebaut werden, um eine notwendige Unabhängigkeit und Flexibilität zu gewährleisten“. 

In diese Kerbe schlägt auch ein Projekt der ITSMgroup GmbH (Mainz) und PFAFF mit dem Ziel, schon in wenigen Wochen eine Produktion von waschbaren und mehrfach nutzbaren Gesichtsmasken in Deutschland aufzubauen. Dieser Ansatz der „nachhaltigen Produktion und Nutzung“ wird ausnahmslos von der Ministerpräsidentin unterstützt. Von Seiten der Landesregierung ist man stolz, dass im Land diese Kompetenzen für den Aufbau einer solchen nachhaltigen Maskenproduktion vorhanden sind und in dieser schwierigen Zeit konkret und kurzfristig umgesetzt werden.